Stationen am Klosterpfad

Kurzer Themenüberblick

Geschichte »

Hier finden Sie eine kurze Einordnung der Klostergeschichte in die Zeitlinie des Mittelalters.


Flyer zum Download

1. Kloster-Areal Herrenalb
Der Klosterpfad startet an der Reichsabtei der Zisterzienser-Mönche in Bad Herrenalb. Deren romanisch-gotischer Stil zeigt sich in vielen weiteren Bauten der Kurstadt: Das "Paradies" und die Klosterscheuer zeugen heute noch davon. Auch die Kirche sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Erfahren Sie mehr »

2. Die Orden: Zisterzienser und Benediktiner
Wenn Sie an der Minikapelle drehen, erfahren Sie viel Wissenswertes über die Orden der Benediktinerinnen und Zisterzienser. Beispielsweise warum die Mönche einen Haarkranz tragen. Erfahren Sie mehr »

3. Klosteralltag
Erfahren Sie interessantes zum Alltag in den Klöstern. Wissen Sie zum Beispiel, was eine „Stunden-Kerze“ ist? Damit wurde in mittelalterlichen Klöstern die Zeit gemessen, um die regelmäßigen Gebetszeiten einzuhalten. Da Bienenwachs relativ teuer war, haben sich einige Klöster in der Bienenzucht hervorgetan. Erfahren Sie mehr »

4. Infotafel mit Zeitspur Herrenalb
Eine Einordnung der Abtei Herrenalb in die Zeitgeschichte: Von der Gründung 1149 über die Verwüstung im Bauernkrieg und die neue Klosterordnung in der Reformation bis zur Aufhebung des Klosters nach genau 500 Jahren. Erfahren Sie mehr »

5. Besitz der Klöster Herrenalb und Frauenalb im Mittelalter
Beide Klöster hatten im Spätmittelalter größte Besitztümer, darunter besonders viele Weinberge im Kraichgau. Aber auch zahlreiche Dörfer, sogar einige in der linksrheinischen Kurpfalz (Frauenalb). Der Amthof der Zisterzienser in Oberderdingen steht zum Beispiel heute noch.

6. Gebetbuch der „Herren von Alb“ & Beutelbuch der Benediktinerinnen
Schauen Sie in die Schreibstuben der Klöster: Das "Herrenalber Gebetbuch" entsteht im Scriptorium der Zisterziensermönche. Die Benediktinerinnen verfassen ihr "Beutelbuch" oft selbst und tragen es am Gürtel. Erfahren Sie mehr »

7. Das „sprechende“ Zollhäusle
Machen Sie an der historischen Grenze zwischen Baden und Württemberg Ihre ganz persönliche „Grenz-Erfahrung“. Dort erwartet Sie mit einer fiktiv-historischen „Beichte“ eine akustische Überraschung. Erfahren Sie mehr »

8. Bauernkrieg & „Uralter Eid“
In und um die Klöster hat sich vor allem in Kriegszeiten viel ereignet. Zur Zeit des Bauernkriegs verhandelt der Bischof von Speyer 1525 mit den Aufständischen. In Frauenalb lässt sich die Äbtissin 1635 mitten im Dreißigjährigen Krieg huldigen. Dieser "Uralte Eid" wird jedes Jahr zu den Klostertagen nachgespielt. Erfahren Sie mehr »

9. Reformation in Herrenalb & Fluch der letzten Äbtissin
Der protestantische Herzog von Württemberg erlässt seine neue Klosterordnung und „kauft“ sich Mönche. In Frauenalb zeigt der Fluch der letzten Äbtissin beim Verlassen des Klosters Wirkung. Sämtliche Versuche dieses "weltlich" zu nutzen scheiterten - meist durch Brände. Die ausgebrannten Ruinen können Sie heute noch besichtigen. Erfahren Sie mehr »

10. Infotafel mit Zeitspur Frauenalb
Eine Einordnung des Klosters Frauenalb in die Zeitgeschichte: Von der Gründung 1180 als Adelsstift über die Reformation und Re-Katholisierung samt "Uraltem Eid" bis hin zur endgültigen Aufhebung 1803. Erfahren Sie mehr »

11. Kloster-Areal Frauenalb
Der Klosterpfad endet am Frauenalber Kloster. Kenner wird die großartige barocke Baukunst im Kloster der adeligen Stiftsdamen begeistern. Nur einige Jahrzehnte nach Herrenalb gegründet, ist das Areal nach einem Brand in barocker Pracht neu entstanden und bestand bis 1803. Die Türme des Damenstiftes künden immer noch von der Bedeutung der beeindruckenden Anlage. Erfahren Sie mehr »